Dienstag, 1 Juni 2010

Über ein Viertel der Mecklenburger Wohngeldbehörden arbeiten nunmehr autonom

Nur mit einer Software, die den Sachbearbeitern eine autonome, flexible und spontane Arbeitsweise erlaubt, können Kommunen heutzutage dem Anspruch an eine schnelle Fallbearbeitung gerecht werden. Jedoch sind hierfür die gesetzlichen Rahmenbedingungen - zumindest im Bereich der Wohngeldbearbeitung - noch nicht in jedem Bundesland gegeben.

Mecklenburg-Vorpommern ebnete Mitte 2008 durch Freigabe des Wohngeldverfahrens IKOL-WG den Weg zur Autonomie für die 115 Wohngeldbehörden im Bundesland. Seit dem sind bereits 31 Kommunen von der zentralen auf die unabhängige und komplett eigenverantwortliche Wohngeldbearbeitung umgestiegen.

Die Fallbearbeitung erfolgt nun komplett in der Wohngeldbehörde: ohne Umwege, ohne externe Anbieter und somit zeitnah und direkt.

Übersichtliche und vor allem verständliche Bescheide, die individuell und unkompliziert modifiziert werden können, dienen sowohl Bürgern als auch Sachbearbeitern. Die Bescheiderstellung selbst ist unmittelbar im Beisein des Bürgers möglich. Der Auszahlungslauf erfolgt direkt in der Wohngeldbehörde, so dass eine Prüfung der Überweisungen und kurzfristige Zahlungskorrekturen vor dem Zahlungslauf möglich sind. Die Zahlungsdateien aller mit IKOL-WG arbeitenden Wohngeldstellen werden an das Amt Bergen auf Rügen - im Sinne einer "Sammelstelle" - übertragen und von dort an die Landeszentralkasse zur Überweisung gesandt.

Die Umstellung vom zentralen Wohngeld-Vorgängerverfahren auf die autonome Lösung IKOL-WG erfolgt mit zeitlich denkbar geringem Aufwand von lediglich einem Tag für die Installation und Datenübernahme.

Die an der Praxis orientierte Software mit intuitiver Benutzerführung macht den Umstieg für die Sachbearbeiter einfach. Die Grundschulung umfasst 2 Tage. Der direkte Kontakt zur qualifizierten Hotline gewährleistet aber auch im Nachgang eine optimale Betreuung der Anwender. Fragen werden unmittelbar beantwortet, Verbesserungsvorschläge aufgenommen und gesetzliche Änderungen pünktlich integriert. Erste zentrale Treffen der Wohngeldstellen zum Austausch über ihre Erfahrungen mit IKOL-WG werden im Juni stattfinden.