Kfz-Zulassungssoftware IKOL-KFZ im Schwalm-Eder-Kreis

Innerhalb von acht Wochen zum neuen Kfz-Zulassungsverfahren

Partner:
Kfz-Zulassungsstelle/EDV-Abteilung des Schwalm-Eder-Kreises
Telecomputer Gesellschaft für Datenverarbeitung mbH

Ziel:
Gewährleistung eines reibungslosen und zuverlässigen Zulassungsbetriebes – Integration von eGovernment-Funktionalitäten

Ergebnis:

  • unabhängige Sachbearbeitung und Verfahrenskonfiguration
  • gesteigerter Bürgerservice
  • Senkung der Kosten für Softwarebetreuung und -pflege

Bisherige Bearbeitungszeiten von bis zu 3 Stunden, fast täglich Störungen der EDV und zeitweilige Totalausfälle des seit Januar 2009 im Einsatz befindlichen vorherigen Zulassungsverfahrens drängten den Schwalm-Eder-Kreis geradezu zum Wechsel auf ein neues Fachverfahren.

Entscheidung für IKOL-KFZ
Das Fachverfahren der Telecomputer GmbH war dem Schwalm-Eder-Kreis bereits durch eine Präsentation in der Landeshauptstadt Wiesbaden bekannt. Im Mai wurde daher eine individuelle Vorführung direkt in Homberg organisiert.

Es galt eine Software zu finden, mit der die derzeit rund 153.000 Fahrzeuge zuverlässig, bedienerfreundlich und mit neuesten EDV-technischen Mitteln verwaltet werden können. Die Umstellung auf das neue Verfahren sollte zudem ausdrücklich vor der Wirkbetriebaufnahme der 2. Stufe der FZV erfolgen.

Die Entscheidung fiel für IKOL-KFZ. In einer Umstellungs- und Vorbereitungszeit von nur acht Wochen wurde das Fachverfahren entsprechend den Wünschen und Erfordernissen des Schwalm-Eder-Kreises programmtechnisch angepasst, eingerichtet und die kompletten Daten aus dem Altverfahren übernommen. Eine große Zahl von noch nicht "harmonisierten" Datensätzen wurde parallel dazu auf den aktuellen Stand gebracht.

Die Arbeit mit IKOL-KFZ
Das Kfz-Zulassungsgeschäft wird neben der Hauptstelle in Homberg an den 3 Außenstellen Melsungen, Schwalmstadt-Ziegenhain und Fritzlar sowie in den Bürgerbüros der 27 kreisangehörigen Städten und Gemeinden bearbeitet.

Durch die Anbindung an die Standardtextverarbeitung WORD können Word-Dokumente entsprechend den aktuellen Gegebenheiten unkompliziert und selbständig erstellt und angepasst werden. Auch das Einrichten und Ändern von Gebührenvorschlägen kann eigenständig und sofort durch die Sachbearbeiter erfolgen. Vor dem Einsatz von IKOL-KFZ musste der Schwalm-Eder-Kreis diese Punkte beim Verfahrenshersteller extra beauftragen bzw. war auf dessen Zuarbeit angewiesen.

Schnittstellen zum KBA, zum Versenden von Meldungsdateien an die Finanzämter sowie zum doppischen Haushalts-Kassen-Rechnungswesen der Firma Infoma sind im Zulassungsverfahren integriert.

Wichtig für den Schwalm-Eder-Kreis sind die KBA-konformen Plausibilitätsprüfungen von IKOL-KFZ. Mit dem Altverfahren hingegen war eine hohe Fehlerquote bei den KBA-Meldungen zu verzeichnen.

Internet-Schnittstellen und eGovernment-Funktionalitäten
Zahlreiche Online-Schnittstellen runden den Funktionsumfang von IKOL-KFZ ab. Sie ermöglichen den lesenden und schreibenden Zugriff auf die Daten des Zentralen Fahrzeugregisters des KBA, den Zugriff auf die Daten des ZEVIS für Recherche- und Auskunftszwecke und den Abruf von Elektronischen Versicherungsbestätigungen beim GDV.

Über den eGovernment-Dienst eKOL-KFZ können Bürger und Händler via Internet Wunschkennzeichen reservieren. Auch die Bürgerbüros der 27 kreisangehörigen Städte und Gemeinden partizipieren an dem eGovernment-Dienst. Sie nutzen das Modul Bürgerbüro zur Durchführung von Adressänderungen im Zusammenhang mit dem Kfz-Zulassungsgeschäft.

Pünktlich in den Echtbetrieb
Wie geplant arbeitet die Zulassungsstelle des Schwalm-Eder-Kreises seit dem 07.09.2009 mit IKOL-KFZ. "Der Wechsel zu IKOL-KFZ war von der Firma Telecomputer optimal vorbereitet. In der Endphase der Umstellung mit der Datenübernahme und dem Probebetrieb am Wochenende war die hervorragende Vorortbetreuung und Unterstützung unseres Zulassungsteams durch einen Mitarbeiter von Telecomputer durchgehend gewährleistet. Ein wesentlicher Grund dafür, dass der Start in den Echtbetrieb in allen 4 Zulassungsstellen am Montag reibungslos und ohne Störung verlief.", so das Fazit des Fachbereichsleiters für Öffentliche Ordnung und Sicherheit, Herr Dörrbecker.

Jürgen Käfer, Leiter Kfz-Zulassungsstelle, Schwalm-Eder-Kreis
Hartmut Bock, Berater Kommunen, Telecomputer GmbH
Berlin, 05.11.2009


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